Freundeskreis Werner Feld

Fakt ist ...

         
 

1. Wieso eigentlich die Nord Variante (auch Umgehung Somborn) und eine mögliche Bebauumg des Werner Feldes?

Nach unserem derzeitigen Erkenntnisstand gibt es die folgenden Ursachen für die Planung der Nord Variante:

  1. Die Erschließung der Flächen der ehemaligen Opel-Werke II und III als Gewerbegebiet
  2. Die Erschließung der Fläche des Güterbahnhofs Langendreer als Gewerbegebiet
  3. Die Erschließung der Fläche des Werner Feldes als Gewerbe- und Siedlungsgebiet
  4. Koalitionsvertrag RVR
  5. Gibt es eine Abhängigkeit vom Standort der Warenverteilzentrums der Adam Opel AG?
 
 

2. Varianten der Verkehrsführung

Für die Verkehrserschließung der Gewerbegebiete auf den Opel-Flächen II und III werden zurzeit mehrere Varianten diskutiert. Fast alle haben den großen Nachteil, dass bei einer Realisierung Freiflächen zerstört werden würden.

Wir von der Bürgerinitiative WernerFeld verfolgen daher die Idee, die bereits vorhandene B 235 unter Berücksichtigung des Stands der Technik zu optimieren. Sollte auch der Güterbahnhof Langendreer als Gewerbegebiet erschlossen werden, besteht die Möglichkeit, die Fahrzeuge entweder über die B 235 an die A 40 oder über eine neue Verkehrsanbindung ausgehend vom westlichen Ende des neuen Gewerbegebiets auf dem heutigen Güterbahnhof Langendreer an die A 43 zu leiten. Diese Varianten haben wir WestLink und WestLink II genannt.

Im Folgenden werden die Varianten dargestellt:

  1. Erschließung nach Norden - Nord Variante (auch Umgehung Somborn)
  2. Erschließung nach Westen
  3. Erschließung nach Osten
  4. Vorschlag der Fraktion "FDP & Die Stadtgestalter" im Rat der Stadt Bochum: Erschließung nach Osten über die A 40 Anschlussstelle Dortmund Oespel
  5. 1. Vorschlag der Bürgerinitiative WernerFeld: Ganzheitliches Konzept zur Erschließung über den WestLink und die nach dem Stand der Technik optimierte B 235
  6. 2. Vorschlag der Bürgerinitiative WernerFeld: Konzept zur Erschließung über den WestLink II und die nach dem Stand der Technik optimierte B 235
 
 

3. Schwache Argumente für die Nord Variante

  1. 15 Sekunden gegen das Werner Feld!
  2. Ein Gewerbegebiet macht noch keine Arbeitsplätze!
  3. Erschließung des Güterbahnhof Langendreer über die Nord Variante - geht es nicht schonender und bürgerfreundlicher?
 

4. Starke Argumente gegen die Nord Variante

  1. Was jahrzehntelang funktioniert hat, soll jetzt nicht mehr klappen?
  2. Versiegelung der Flächen in der Stadt Bochum
  3. Verfehlt der Regionalplan Ruhr sein Ziel?
  4. Optimierung der B 235 nach dem Stand der Technik
  5. Was passt auf das Werner Feld?
  6. Leerstände auf bereits erschlossenen Gewerbegebieten
  7. Verschärfung der Überschwemmungsgefahr bei Sturzregen
  8. Handlungskarte Klimaanpassung der Stadt Bochum
  9. Umweltgutachten
 
 

Quellen


[1] Verkehrliche Untersuchung zur Verkehrsqualität und zur Verkehrserschließung der Opel- Werke II und III in Bochum-Langendreer / Ingenieurgesellschaft Stolz mbH / Stand: 12. April 2016
[2] Verkehrliche Untersuchung zur Umnutzung der Flächen II und III in Bochum / Ingenieurgesellschaft Stolz mbH / Stand: 19. April 2016
[3] Zusammenfassung - Fortschreibung der Machbarkeitsstudie Entwicklung der ehem. OPEL-Werksflächen II und III in Bochum / NRW Urban GmbH / Stand 29.04.2016
[4] Stadt Bochum / Regionalplan Ruhr - Potentielle neue GIB und ASB zur Diskussion / Stand: 15.06.2016
[5] Beschlussvorlage der Verwaltung Nr. 20161593/1 vom 13.10.2016
[6] Ingenieurgesellschaft Stolz mbH / Variantenuntersuchung Erschließung OPEL Werke / Stand: 24.03.2016
[7] Antrag zur 9. Sitzung des Ausschusses für Strukturentwicklung am 21.09.2016 hier: Prüfung der Anbindung der Opelflächen II/III über die A 40-Anschlusstelle DO-Oespel nördlich entlang der vorhandenen IC-Trasse / Stand: 07.09.2016
[8] Koalitionsvereinbarung von CDU, SPD und GRÜNEN in der 13. Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr / Stand: 26.09.2014
[9] Steckbrief Umweltprüfung Einzelflächen - Bo-31
[10] Handlungskarte Klimaanpassung der Stadt Bochum
[11] Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06)
[12] Änderungsantrag zur Sitzung des Ausschusses für Strukturentwicklung am 06.07.2016
[13] Beschlussvorlage der Verwaltung der Stadt Bochum zur Aufnahme von Flächen in den Regionalplan Ruhr vom 13.10.2016
[14] Beschlussvorlage der Verwaltung Nr. 20170186 - Anregung nach § 24 GO NRW: Ganzheitliches Konzept zur Erschließung der Opel II-/ III-Flächen und weiterer potenziellen Flächen im Bochumer Osten
[15] Niederschrift zur 12. Sitzung des Ausschusses für Strukturentwicklung vom 22.02.2017 (WestLink / Tagesordnungspunkt 1.2)
[16] Mitteilung der Verwaltung Nr. 20170854 vom 11.04.2017 über eine 2. Tranche Gewerbe- und Industriebereiche sowie allgemeine Siedlungsbereiche
[17] Beschlussvorlage der Verwaltung Nr. 20171858 "Regionalplan Ruhr - zweite Tranche GIB und ASB an den RVR"
[18] Beschlussvorlage der Verwaltung Nr. 20172126 - Anregung nach § 24 GO NRW: Erschließung der Gewerbegebiete im Bochumer Osten über den WestLink II und die nach dem Stand der Technik optimierte B 235
[19] Niederschrift zur Sitzung des Strukturentwicklungsausschusses vom 27.09.2017 (WestLink II, TOP 1.2)
[20] Bericht zur Lage der Umwelt in der Metropole Ruhr 2017 (Regionalverband Ruhr)
[21] Arbeitskarte Regionalplan (Stand: Nov. 2017 / Regionalverband Ruhr)
[22] Top 3.4 der 17. Sitzung des Planungsausschusses des regionalverband Ruhr, „Vorlage: 13/1025, Information über die geplanten Änderungen des Landesentwicklungsplanes NRW und potenzielle Konsequenzen für die Aufstellung des Regionalplans Ruhr“ (Regionalverband Ruhr)
[23] Vorlage Nr. 20181018 „Sachstandsbericht „Integrierte Machbarkeitsstudie mit dem Ziel einer Verbesserung der Gewerbeflächenerschließung im Bereich Bochum Werne/ Langendreer/ Somborn Untersuchung, Variantenentwicklung und Abwägung“ (mit Anmerkungen), Quelle: (Stadt Bochum)
[24] Anlage 2 zu Drucksache Nr. 13/1091, ZEICHNERISCHE FESTLEGUNGEN DES REGIONALPLANS RUHR
Quelle: 18. Sitzung des Planungsausschusses des RVR (13.06.2018), TOP 2.4, Vorlage: 13/1091
[25] Anlage 1 zu Drucksache Nr. 13/1091, Regionalplan für das Verbandsgebiet des Regionalverbands Ruhr
Quelle: 18. Sitzung des Planungsausschusses des RVR (13.06.2018), TOP 2.4, Vorlage: 13/1091
[26] Anlage 7 - Anhang C zu Drucksache Nr. 13 / 1091, Prüfbögen der im Regionalplan Ruhr festgelegten Allgemeinen Siedlungsbereiche
Quelle: 18. Sitzung des Planungsausschusses des RVR (13.06.2018), TOP 2.4, Vorlage: 13/1091
[27] Anlage 7 - Anhang C zu Drucksache Nr. 13 / 1091, Prüfbögen der im Regionalplan Ruhr festgelegten Bereiche für gewerbliche und industrielle Nutzung (GIB, GIBz)
Quelle: 18. Sitzung des Planungsausschusses des RVR (13.06.2018), TOP 2.4, Vorlage: 13/1091

1. Wieso eigentlich die Nord Variante (auch Umgehung Somborn) und eine mögliche Bebauumg des Werner Feldes?

Nach unserem derzeitigen Erkenntnisstand gibt es die folgenden Ursachen für die Planung der Nord Variante, wobei die Erschließung von Gewerbe- und Siedlungsgebiet aus einer Vorgabe des Regionalplan Ruhr resultierten, nach der die Stadt Bochum bis 2034 zusätzlich 82 ha für Gewerbefläche und 24,3 ha für Siedlungsfläche bereitstellen soll.

Im Folgenden werden die Ursachen erläutert:

 Die Erschließung der Flächen der ehemaligen Opel-Werke II und III als Gewerbegebiet

 Die Erschließung der Fläche des Güterbahnhofs Langendreer als Gewerbegebiet

 Die Erschließung der Fläche des Werner Feldes als Gewerbe- und Siedlungsgebiet

 Weitere Fakten zu möglichen Gewerbe- und Industiebereichen sowie allgemeinen Siedlungsbereichen

 Koalitionsvertrag RVR

 Gibt es eine Abhängigkeit vom Standort der Warenverteilzentrums der Adam Opel AG?


2. Varianten der Verkehrsführung

Für die Verkehrserschließung der Gewerbegebiete werden zurzeit mehrere Varianten diskutiert. Fast alle haben den großen Nachteil, dass bei einer Realisierung Freiflächen zerstört werden würden.

Wir von der Bürgerinitiative WernerFeld verfolgen daher die Idee, die bereits vorhandene B 235 unter Berücksichtigung des Stands der Technik zu optimieren. Sollte auch der Güterbahnhof Langendreer als Gewerbegebiet erschlossen werden, besteht die Möglichkeit eine Straße auf der Gleistrasse der Güterzüge zu errichten und einen Anschluss an die A 43 zu schaffen. Diese Variante haben wir WestLink genannt.

Im Folgenden werden die Varianten dargestellt:

 Erschließung nach Norden - Nord Variante (auch Umgehung Somborn)

 Erschließung nach Westen

 Erschließung nach Osten

 Vorschlag der Fraktion "FDP & Die Stadtgestalter" im Rat der Stadt Bochum: Erschließung nach Osten über die A 40 Anschlussstelle Dortmund Oespel

 Vorschlag der Bürgerinitiative WernerFeld: Ganzheitliches Konzept zur Erschließung über den WestLink und die nach dem Stand der Technik optimierte B 235

 Erschließung der Gewerbegebiete im Bochumer Osten über den WestLink II und die nach dem Stand der Technik optimierte B 235


3. Schwache Argumente für die Nord Variante

 15 Sekunden gegen das Werner Feld!

 Ein Gewerbegebiet macht noch keine Arbeitsplätze!

 Erschließung des Güterbahnhof Langendreer über die Nord Variante - geht es nicht schonender und bürgerfreundlicher?


4. Starke Argumente gegen die Nord Variante

 Was jahrzehntelang funktioniert hat, soll jetzt nicht mehr klappen?

 Versiegelung der Flächen in der Stadt Bochum

 Verfehlt der Regionalplan Ruhr sein Ziel?

 Optimierung der B 235 nach dem Stand der Technik

 Was passt auf das Werner Feld?

 Leerstände auf bereits erschlossenen Gewerbegebieten

 Verschärfung der Überschwemmungsgefahr bei Sturzregen

 Handlungskarte Klimaanpassung der Stadt Bochum

 Umweltgutachten